perpetuum
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DRECK

von Robert Schneider

Ein Mann mit einem Strauß Rosen in der Hand. Er fängt an zu reden. Er heißt Sad, er ist Araber. An den Abenden verkauft er Rosen, um sein Studium zu finanzieren. Den Hass der Inländer hat er verinnerlicht, so sehr, dass er ihn gegen sich selbst kehrt. Es stimmt, sagt er, ich bin dreckig. Ich wasche meine Hände, aber ich bleibe dreckig.

Autor Robert Schneider wurde bekannt mit seinem Debütroman "Schlafes Bruder". Sein Monolog "Dreck" über Begriffe wie Nationalitäten und Toleranz ist von zeitloser Aktualität.

DAS TEAM

Alexander Kuchar   [Sad]

Fritz Humer und Susanne Denk  [Regie]

Thomas Gallhuber   [Bühne, Lichttechnik]
Roland Marchart   [Bühne, Tontechnik]