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RIP VAN WINKLE

von Max Frisch

Ein Fremder ohne Ausweispapiere wird verhaftet. Alles deutet darauf hin, dass es sich um den vor Jahren aus der Stadt verschwundenen Bildhauer Anatol handelt. Doch der Mann weigert sich, einen Namen anzunehmen, der ihn wieder in sein altes Leben zurückführt. Er beharrt auf dem Namen Rip van Winkle, nach einer amerikanischen Sagenfigur.

Die ursprüngliche Geschichte von Washington Irving (1820) spielt in der englischen Kolonialzeit Amerikas. Rip van Winkle fällt in einen Zauberschlaf und erwacht 20 Jahr später. Der Schweizer Autor Max Frisch adaptierte die Erzählung zunächst als Hörspiel "Rip van Winkle" (1953) und später als Roman "Stiller" (1954). Er bezeichnete sein Portrait als "Skizze von einem Menschen, der nie gelebt hat, weil er von sich selbst forderte, so zu sein, wie die anderen es von ihm forderten."

DAS TEAM

Georg Wandl  [Der Fremdling]
Susanne Troll  [Die Staatsanwältin]
Josef Berger  [Der Verteidiger]
Susanne Schuhmeier  [Julika]
Toni Figl  [Knobel, der Gefängniswärter]
Gerhard Egger  [Herr Sachtleben]
Martin Freudenthaler  [Ein Kommissar]
Fritz Humer  [Georges]
Heidi Leppich  [Eine Sekretärin]
Daniela Panfy  [Eine Tänzerin]
Claudia Schuster  [Ausruferin]
Susanne Denk  [Schreibfräulein]
Gerlinde Born   [Ein Gast]

Bernhard Paumann  [Regie]

Harald Engelhardt  [Licht- und Tontechnik]